Grundschüler lernen im Freien
Die Herbstzeit bietet mit all den Veränderungen in der Natur unzählige Anlässe zum Lernen in der Natur. Dies nutzten in der vergangenen Woche unsere Zweit- und Drittklässler kräftig aus. Zunächst reiste die Klasse 3 mit ihrer Klassenlehrerin Grace Ciesla nach Neuhausen ob Eck ins dortige Freilichtmuseum. Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Getreide“ lernten die Kinder den bäuerlichen Alltag früherer Zeiten kennen. Mit dem Dreschflegel wurde das Korn gedroschen, als „Ochsen“ zogen sie mit vereinten Kräften einen Pflug durchs Feld, säen, ernten, mahlen und zu guter Letzt backen eines Brotes im Holzofen standen auf dem Programm. Begeistert und um viele Eindrücke und Erfahrungen reicher kamen unsere Schüler wieder zurück und haben sicherlich gelernt, wie viel Arbeit in einem Brot steckt.
Zwei Tage später machten sich die Zweitklässler mit ihrer Klassenlehrerin Ulrike Hamann auf den Weg zur Streuobstwiese. Zu Fuß wanderten sie an der Turnhalle vorbei zur Obstwiese und lernten dort unter der fachkundigen Anleitung der Bauernhofpädagogin Anna Pröbstle alles über den Apfel, die Bedeutung von Streuobstwiesen für die Artenvielfalt und vieles mehr. Sogar ein Winterquartier für den Igel wurde noch gebaut. Auch hier brachte der außerschulische Lernort Erfahrungen mit sich, die man so in einem Klassenzimmer einfach nicht machen kann.
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